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Medienkompetenz & KI

Medienkompetenz-Workshop für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Scroll smart – nicht planlos. Medienkompetenz als moderne Selbstbehauptung.

Der tägliche „Bildschirm-Wahnsinn“ ist für viele Eltern und Pädagogen längst zur Normalität geworden. Die ständigen Diskussionen über Nutzungszeiten, Apps und Online-Inhalte fühlen sich oft wie ein endloser Marathon an. Doch was, wenn wir den Blickwinkel ändern? Wenn Medienkompetenz nicht länger ein „Verbotsmarathon“ wäre, sondern die vielleicht wichtigste Form der Selbstbehauptung im 21. Jahrhundert? 
 
Es geht nicht darum, unsere Kinder von der digitalen Welt abzuschirmen, sondern sie zu befähigen, diese souverän und selbstbestimmt zu gestalten. In dieser neuen Ära der Künstlichen Intelligenz (KI) wird Technologie zu einem „Co-Agenten“, der unsere menschlichen Fähigkeiten erweitern kann, anstatt sie zu ersetzen. Wir sprechen hier von einer erweiterten Intelligenz, bei der es entscheidend ist, ob unsere Kinder nur passive Konsumenten bleiben – das ziellose „Daddeln“ – oder ob sie zu aktiven, kreativen Schöpfern werden.
 
Junge Menschen haben oft einen intuitiven Zugang zu diesen Technologien. Sie vollziehen eine „kulturelle Aneignung und das (teilweise spielerische) Ausprobieren“, lange bevor Lehrpläne angepasst werden. Dieser natürliche Entdeckergeist ist eine enorme Chance. Aber wie können wir als Eltern sicherstellen, dass sie dabei nicht nur faszinierte Nutzer bleiben, sondern zu kritischen Denkern werden? Was bedeutet Medienkompetenz im Zeitalter der KI wirklich, und wie begleiten wir unsere Kinder auf diesem Weg, damit sie die Algorithmen meistern, statt von ihnen gesteuert zu werden?
 
Die reine Bildschirmzeit zu begrenzen, war gestern. Wir leben in Zeiten, in denen KI-Systeme in Suchmaschinen, Lern-Apps und sozialen Netzwerken allgegenwärtig sind. Eine Stunde passiven Videokonsums ist etwas völlig anderes als eine Stunde, in der Ihr Kind mit einer KI kreativ ein Bild gestaltet oder eine Geschichte entwickelt. Wir brauchen daher ein tieferes Verständnis, eine Medienkompetenz 2.0, die unsere Kinder zur digitalen Souveränität befähigt.
Medienpädagogik unterstützt Kinder und Jugendliche dabei, mögliche Gefahren im Netz besser einzuschätzen.

Was ist Medienkompetenz 2.0 wirklich? (Mehr als nur Zeitlimits)

Medienkompetenz balanciert zwei wesentliche Fähigkeiten aus:

  1. Technisches Know-how: Wie nutze ich eine KI, um kreativ zu sein, zu lernen oder Probleme zu lösen?
  2. Kritisches Bewusstsein: Was macht die KI mit mir? Dieses Bewusstsein befasst sich mit den zentralen Herausforderungen der KI-Nutzung: dem Mangel an Transparenz in ihrer Funktionsweise, dem unzureichenden Datenschutz und dem Risiko von Verzerrungen und Vorurteilen (Bias) in den Ergebnissen.

KI-Literacy wird damit zu einer neuen, fundamentalen Kulturtechnik, die gleichberechtigt neben Lesen, Schreiben und Rechnen steht. Sie ist kein Nischenthema mehr, sondern eine gesellschaftliche Notwendigkeit. Das haben auch Schulen und Schüler längst erkannt: Eine überwältigende Mehrheit der Lehrkräfte (95 %) und eine große Mehrheit der Schüler (77 %) befürworten, das Erlernen von KI zum festen Bestandteil der schulischen Bildung zu machen. Sie verstehen, dass es hier um mehr als nur Technik geht – es geht um die Fähigkeit, in der Welt von morgen mündig und selbstbestimmt handeln zu können.

Kann gute Medienpädagoik wirklich Schützen?

Der beste Schutz vor den sozialen Risiken der digitalen Welt – wie Cybermobbing, Hassrede oder dem psychologischen Druck durch perfekt inszenierte Online-Profile – ist keine App und kein Filter. Es ist ein stabiles Selbstwertgefühl und eine gut entwickelte sozio-emotionale Kompetenz. Kinder, die gelernt haben, mit anderen zusammenzuarbeiten, Empathie zu zeigen und ihre eigenen Gefühle zu regulieren, sind widerstandsfähiger. Sie können die digitalen Verlockungen und Gefahren besser einordnen, weil sie in sich selbst und in ihren realen Beziehungen verankert sind. Diese inneren Stärken sind das Fundament, auf dem jede technische Medienkompetenz erst wirklich sicher stehen kann.
 
Diese Kompetenzen entstehen jedoch nicht über Nacht. Sie sind das Ergebnis einer langen Reise, die im Kindesalter beginnt und sich an den natürlichen Entwicklungsstufen orientiert.

Lern App, Social Media und Internet – ab welchem Alter darf mein Kind ein Smartphone haben?

Die Begleitung unserer Kinder durch die digitale Welt ist kein Sprint, sondern ein Marathon, der sich in Etappen gliedert. So wie wir ihnen nicht mit drei Jahren das Fahrradfahren ohne Stützräder beibringen, müssen wir auch ihre digitale Mündigkeit schrittweise und altersgerecht fördern. Das hier vorgestellte Modell orientiert sich an einem spiralförmigen Lernprozess: Konzepte werden dem Alter entsprechend immer wieder aufgegriffen, aber mit zunehmender Komplexität und Selbstständigkeit.

Das haben unsere Teilnehmer gesagt:

Oliver Diaz profile picture
Oliver Diaz
20:44 27 Nov 25
Das Coaching war sowohl für die Schüler als auch für uns Eltern äußerst wertvoll. Bereits die Einheiten mit den Kindern haben gezeigt, wie wichtig und wirksam eine frühzeitige Auseinandersetzung mit den Themen Gewaltprävention, respektvolle Kommunikation und Umgang mit Konflikten ist. Auch das anschließende Coaching mit den Eltern war sehr hilfreich. Verena oder wie viele Kinder auch sagen würden - die böse Nadine - macht das super.
Fabienne Arnold profile picture
Fabienne Arnold
18:33 27 Nov 25
Tolle Person, authentisch. Eigentlich war es ein Elternabend, aber ich habe als Erwachsene auch viel gelernt. Vielen Dank!
Johanna Schmitt profile picture
Johanna Schmitt
10:44 26 Nov 25
Verena begeistert unser Team durch ihre offene und authentische Art. Ihre Fortbildungen sind fachlich fundiert, praxisnah und vermitteln wertvolles Wissen, das wir direkt umsetzen können. Durch ihre ehrliche und sympathische Ausstrahlung schafft sie stets eine angenehme und motivierende Lernatmosphäre. Wir nehmen ihre Fortbildungen immer wieder gerne wahr und profitieren nachhaltig davon.
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Kristina
20:39 18 Nov 25
Ich habe bei Verena einen Kurs zur Impulskontrolle gemacht und bin vollkommen begeistert und zufrieden. Verena arbeitet unglaublich authentisch, einfühlsam und klar, sodass man sich vom ersten Moment an gut aufgehoben fühlt. Sie erklärt Zusammenhänge verständlich, hat ein feines Gespür für Menschen und schafft es, schwierige Themen leicht und alltagstauglich zu machen.

Gerade in meiner Arbeit in der Kernzeit zeigen sich Verenas Impulse als unglaublich wertvoll – und auch privat bereichern sie meinen Alltag sehr.

Vielen Dank dafür ♥️
Clara Keller profile picture
Clara Keller
12:06 13 Nov 25
Verena und das Projekt Drachenstark sind mittlerweile ein fester Bestandteil unserer Grundschule. Mit ihrer authentischen Art auf Augenhöhe der Kinder und dem Konzept von Drachenstark gelingt es ihr, alle Kinder zu erreichen, aus ihrer Komfortzone herauszulocken und über sich hinauszuwachsen. Die Kinder lernen anhand unterschiedlicher Übungen Selbstreflexion, eine selbstbewusste Körperhaltung sowie Gelassenheit und eigenständig umsetzbare Lösungsstrategien für alltägliche Konfliktsituationen. Darüber hinaus hat Verena auch für uns Lehrkräfte immer ein offenes Ohr für Herausforderungen mit einzelnen Kindern und gezielte, effektive Lösungsansätze, die sie uns mit an die Hand gibt. Danke für dein Engagement an unserer Schule, für die Kinder und uns!
Regina Rademacher profile picture
Regina Rademacher
16:06 24 Oct 25
Im Rahmen einer Fortbildung für Realschullehrkräfte durften wir Verena Müller als Referentin bez. Mobbing und Cybermobbing erleben. Sie hat unserer Gruppe dadurch einen sehr guten und praxisnahen Umgang in diesen Situationen vermittelt. Vielen Dank dafür! Es war eine wirklich bereichernde Veranstaltung.

Sicher durch die digitale Welt: Was Kinder, Jugendliche & Eltern wirklich wissen müssen.

Medienkompetenz-Workshop für Schüler:innen
Um Kindern und Jugendlichen zu helfen, sicher und selbstbewusst durch die digitale Welt zu navigieren, benötigen sie ein stabiles Fundament. Diese vier Säulen sind die Grundpfeiler, auf denen ihre digitale Souveränität aufgebaut wird.
1. Quellenkritik & Wahrheit: „Glaub nicht alles, was glänzt“ KI-Systeme, insbesondere Textgeneratoren, können überzeugend klingende, aber sachlich falsche Informationen produzieren. Dieses Phänomen wird als „Halluzination“ bezeichnet – die KI erfindet Fakten oder sogar Quellen. Die wichtigste Regel lautet daher: Behandle KI-generierte Inhalte wie einen ersten Entwurf, nicht wie eine endgültige Wahrheit.
Konkreter Tipp: Jede wichtige Information, die eine KI liefert (z.B. für ein Schulreferat), muss mit mindestens einer verlässlichen Quelle (Lexikon, anerkannte Nachrichtenseite, Fachbuch) gegengeprüft werden.
2. Datenschutz & Selbstachtung: Deine Daten, deine Grenzen In der digitalen Welt ist Datenschutz eine Form der Selbstachtung. Jede Information, die wir in ein KI-Tool eingeben, kann potenziell gespeichert, analysiert und zum Training des Modells verwendet werden. Kinder müssen lernen, dass ihre persönlichen Daten – ihr Name, ihre Adresse, ihre Sorgen oder Geheimnisse – wertvoll sind und geschützt werden müssen.
Konkreter Tipp: Diese goldene Regel ist mehr als ein guter Ratschlag; sie spiegelt „zwingende Vorschriften“ wider, wie sie auch im schulischen Kontext gefordert werden: Gib niemals persönliche oder sensible Daten in öffentliche KI-Tools ein.
3. Kreativität statt Konsum: KI als Co-Pilot für eigene Projekte Generative KI-Systeme sind weit mehr als nur Antwortmaschinen. Sie sind mächtige Werkzeuge, um die eigene Kreativität zu entfalten. Statt nur passiv durch Feeds zu scrollen, können Kinder KI nutzen, um Bilder für eine eigene Geschichte zu erstellen, Musik für ein Video zu komponieren oder Ideen für ein Schulprojekt zu entwickeln. Die KI wird hier zum Co-Piloten, der Mensch bleibt aber der kreative Kapitän.
Konkreter Tipp: Starten Sie ein Familienprojekt: Erfinden Sie eine Fantasiefigur und lassen Sie eine Bild-KI verschiedene Versionen davon erstellen. Schreiben Sie dann gemeinsam eine kurze Geschichte über die Abenteuer dieser Figur.
4. Empathie im Digitalen: Hinter jedem Avatar steckt ein Mensch Die Anonymität des Internets kann dazu verleiten, zu vergessen, dass hinter jedem Profil, jedem Kommentar und jeder Nachricht ein echter Mensch mit echten Gefühlen steckt. Sozio-emotionale Kompetenzen wie Empathie, Respekt und die Fähigkeit zur Zusammenarbeit sind im digitalen Raum noch wichtiger als offline. Eine gute Netiquette und ein wertschätzender Umgangston sind die Basis für jede gesunde Online-Interaktion.
 
Konkreter Tipp: Sprechen Sie regelmäßig darüber, wie sich Kommentare oder Nachrichten anfühlen können. Die einfache Regel: „Schreibe online nichts, was du einem Menschen nicht auch ins Gesicht sagen würdest.“
 
Wer diese vier Säulen kennt und verinnerlicht hat, kann die typischen Stolpersteine und Mythen der digitalen Welt leichter umgehen.

Fit fürs Netz: Diese Themen behandeln wir im Workshop

Gemeinsam Drachenstark an MINT-Schulen - Medien als Kernkompetenz verstehen
Unser Training übersetzt diese Säulen in konkrete, altersgerechte Übungen. In unseren Workshops und Coachings vermitteln wir sechs Kernkompetenzen für digitale Stärke:
 

1. Emotionale Stärke & Selbstvertrauen: Lernen, die eigenen Gefühle im digitalen Raum zu verstehen und selbstbewusst die eigene Meinung zu vertreten, auch bei Gegenwind.
2. Soziale Kompetenz & Miteinander: Fair und respektvoll online kommunizieren und verstehen, dass hinter jedem Profil ein echter Mensch steckt.
3. Konfliktlösung & Cybermobbingprävention: Strategien entwickeln, um digitale Konflikte gewaltfrei zu lösen und sich und andere wirksam vor Cybermobbing zu schützen.
4. Resilienz & Stressbewältigung: Techniken erlernen, um mit digitalem Druck (z. B. ständige Erreichbarkeit) umzugehen und innere Ruhe zu bewahren.
5. Medienkompetenz & Prävention: Online-Räume sicher erkunden, Falschnachrichten erkennen und die eigene Privatsphäre schützen.
6. Werte & Haltung: Eine klare Haltung für Respekt, Empathie und Verantwortung entwickeln und diese auch online leben.

Medienkompetenz ist mehr als technisches Wissen – sie ist Beziehungsarbeit. Sie gelingt am besten, wenn Elternhaus und Bildungseinrichtungen als starke Partner zusammenarbeiten und Kindern die Werte vorleben, die auch im digitalen Raum gelten: Respekt, Empathie und Mut. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass unsere Kinder die digitale Welt nicht nur nutzen, sondern sie mit dem nötigen Drachen-Mut selbstbewusst und sicher gestalten

Der digitale Alltag muss kein Kampf sein. Ob Sie als Familie im Einzelcoaching für Familien klare Regeln für mehr Frieden suchen oder als Bildungseinrichtung ein starkes Präventionskonzept benötigen und wir für Sie Konzepte für Bildungseinrichtungen entwickeln dürfen – wir sind Ihr Partner. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch und lassen Sie uns gemeinsam den Weg für eine drachenstarke digitale Zukunft ebnen.

Workshops & Kursangebote

Bild von Verena Müller
Verena Müller

Verena Müller ist Kinder- & Jugendcoach sowie Resilienz- & Selbstbehauptungs-trainerin. Sie begleitet Kinder, Jugendliche und Erwachsene praxisnah, stärken-orientiert - mit Herz, Humor und klarer Haltung.

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Verena Müller

Verena Müller ist Kinder- & Jugendcoach sowie Resilienz- & Selbstbehauptungs-trainerin. Sie begleitet Kinder, Jugendliche und Erwachsene praxisnah, stärken-orientiert - mit Herz, Humor und klarer Haltung.

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Dominik Müller

Dominik Müller ist Unternehmer, Strategieberater und Coach bei Drachenstark Coaching. Er arbeitet hands-on an mentaler Stärke, Selbstvertrauen und Klarheit – direkt, praxisnah und umsetzbar.

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Dominik Müller

Dominik Müller ist Unternehmer, Strategieberater und Coach bei Drachenstark Coaching. Er arbeitet hands-on an mentaler Stärke, Selbstvertrauen und Klarheit – direkt, praxisnah und umsetzbar.

Gemeinsam Drachenstark Workshops für Resilienz und mehr Selbstbewusstsein

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