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| Selbstwertgefühl | Selbstwirksamkeit | |
|---|---|---|
| Fokus | Global / Allgemein („Wer ich bin“) | Situationsspezifisch / Aufgabenbezogen („Was ich kann“) |
| Beschreibung | Die allgemeine, globale Bewertung der eigenen Person. | Die aufgaben- und situationsbezogene Überzeugung, handeln zu können. |
| Beschreibung | „Ich bin ein wertvoller Mensch. Ich werde gemocht.“ | „Ich kann dieses Referat halten. Ich kann lernen, wie man Fahrrad fährt.“ |
Um unsere Kinder auf ihrem Weg zu sozial starken Persönlichkeiten zu begleiten, müssen wir zunächst verstehen, was Sozialkompetenz in ihrem Kern ausmacht. Ein nuanciertes Verständnis ist die Grundlage für jede wirksame Förderung, denn es bewahrt uns davor, bloße Anpassung mit echter Beziehungsfähigkeit zu verwechseln. Sozialkompetenz ist keine Eigenschaft, die man hat oder nicht hat, sondern ein Bündel erlernbarer Fähigkeiten.
Im Kern geht es um eine entscheidende Balance: die zwischen Selbstbehauptung (Ich-Stärke) und Kooperation (Wir-Stärke). Es ist die Fähigkeit, „angemessene Kompromisse zwischen eigenen Bedürfnissen einerseits und sozialer Anpassung andererseits zu finden“. Ein sozial kompetentes Kind kann also sowohl seine Wünsche äußern als auch auf andere zugehen und in einer Gruppe agieren. Sozial inkompetentes Verhalten zeigt sich oft in zwei Extremen, die nur zwei Seiten derselben Medaille sind: dem vermeidend-unsicheren Verhalten (das Kind zieht sich zurück, traut sich nichts zu) und dem zudringlich-aggressiven Verhalten (das Kind setzt sich rücksichtslos durch).
Definition nach Albert Bandura
Das Konzept der Selbstwirksamkeit wurde maßgeblich vom Psychologen Albert Bandura geprägt. Er beschreibt damit die ganz persönliche, subjektive Überzeugung eines Menschen, eine schwierige oder neue Situation aufgrund der eigenen Kompetenzen erfolgreich meistern zu können. Es geht also nicht darum, ob ein Kind objektiv fähig ist, sondern darum, ob es glaubt, fähig zu sein. Diese innere Erwartungshaltung ist oft entscheidender für den Erfolg als die tatsächlichen Fähigkeiten.
Selbstwirksamkeit vs. Selbstwertgefühl
Im Alltag werden die Begriffe Selbstwirksamkeit, Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen oft synonym verwendet. Für eine gezielte Förderung ist die Unterscheidung jedoch essenziell.
Ein hohes Selbstwertgefühl ist wichtig, aber es garantiert nicht den Mut, sich Herausforderungen zu stellen. Echte Resilienz entsteht aus der Kombination beider Aspekte: dem Gefühl, wertvoll zu sein, und der Überzeugung, etwas bewirken zu können.
Ein gut gemeinter, aber pauschaler Zuspruch wie „Du schaffst das!“ kann manchmal das Gegenteil bewirken. Zwar ist soziale Ermutigung eine der Quellen für Selbstwirksamkeit, aber sie wirkt nur, wenn sie von einer glaubwürdigen Person kommt und realistisch ist. Ein Kind spürt sehr genau, wenn unser Zuspruch nicht auf einer echten Einschätzung seiner Fähigkeiten beruht, sondern nur eine leere Floskel ist. Im schlimmsten Fall führt unglaubwürdiges Lob zu einer „sich selbst erfüllenden Prophezeiung“ des Scheiterns, weil das Kind spürt, dass wir ihm die Aufgabe insgeheim selbst nicht zutrauen.
Diese innere Überzeugung, etwas bewirken zu können, entwickelt sich über die gesamte Kindheit hinweg. In jeder Entwicklungsphase sieht dieser Prozess anders aus und stellt Eltern vor neue, spannende Aufgaben.






Die Autonomiephasen sind für die Entwicklung von Selbstwirksamkeit fundamental. Kinder machen in diesem Alter erste „Urheberschaftserfahrungen“, indem sie lernen, dass ihre Handlungen eine Wirkung haben. Schüttelt das Baby die Rassel, macht sie ein Geräusch. Das Kind erlebt: Ich kann etwas bewirken. Die entscheidende Meisterungserfahrung ist hier die Beherrschung des eigenen Körpers und der unmittelbaren Umgebung. In dieser Phase ist es entscheidend, Kindern den Raum für eigene Erfahrungen zu geben. Sogenannte „Helikoptereltern“, die ihre Kinder aus übermäßiger Sorge vor jedem Hinfallen bewahren, nehmen ihnen die wichtigste Lernerfahrung: selbst wieder aufstehen zu können.
Zwischen acht und zwölf Jahren beginnen Kinder, ihre Fähigkeiten realistischer einzuschätzen und sich intensiv mit Gleichaltrigen zu vergleichen. Hier liegt die Gefahr, dass ständige soziale Vergleiche und schulische Misserfolge zu einer geringen Selbstwirksamkeitserwartung führen. Die kritischen Meisterungserfahrungen beziehen sich nun auf akademische Aufgaben und soziale Herausforderungen. Dies gilt besonders, wenn der Fokus auf Noten und nicht auf dem individuellen Lernfortschritt liegt. Ein Kind, das trotz eigener Fortschritte immer nur sieht, dass andere besser sind, kann den Glauben an die eigenen Fähigkeiten verlieren.
Die Pubertät ist eine hochsensible Phase. Die tiefgreifenden körperlichen und emotionalen Veränderungen können das Gefühl, die Kontrolle über sich und sein Leben zu haben, stark herausfordern. Jugendliche bilden in dieser Zeit ihre Identität aus und probieren sich in neuen Rollen und Bereichen aus. Die entscheidenden Meisterungserfahrungen liegen in der erfolgreichen Navigation neuer sozialer Gefüge, der Entwicklung einer eigenen Identität und dem Meistern von Autonomie. Jede Erfahrung, ob positiv oder negativ, prägt ihre zukünftige Überzeugung, Herausforderungen bewältigen zu können.
Eine in der Kindheit und Jugend geförderte Selbstwirksamkeit ist eine der zentralen Ressourcen für die psychische Gesundheit im Erwachsenenleben. Menschen mit einer hohen Selbstwirksamkeitserwartung können Stresssituationen besser bewältigen, reagieren physiologisch gelassener und sind widerstandsfähiger gegenüber psychischen Belastungen wie Burnout im Berufsleben. Doch wie können wir diese Entwicklung in jeder Phase aktiv unterstützen? Der Schlüssel liegt darin, die vier zentralen „Tankstellen“ für die Superkraft unserer Kinder zu kennen und bewusst im Alltag anzusteuern.
Der Psychologe Albert Bandura hat nicht nur das Konzept der Selbstwirksamkeit beschrieben, sondern auch vier zentrale Quellen identifiziert, aus denen sich diese innere Überzeugung speist. Das bewusste Schaffen von Gelegenheiten in diesen vier Bereichen ist der strategische Schlüssel, um die unsichtbare Superkraft unserer Kinder gezielt aufzuladen.
Diese vier Quellen bilden die Grundlage für einen präventiven Ansatz, der darauf abzielt, bei Kindern eine grundlegend wachstumsorientierte Denkweise zu etablieren.
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Verena Müller ist Kinder- & Jugendcoach sowie Resilienz- & Selbstbehauptungs-trainerin. Sie begleitet Kinder, Jugendliche und Erwachsene praxisnah, stärken-orientiert - mit Herz, Humor und klarer Haltung.
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Dominik Müller ist Unternehmer, Strategieberater und Coach bei Drachenstark Coaching. Er arbeitet hands-on an mentaler Stärke, Selbstvertrauen und Klarheit – direkt, praxisnah und umsetzbar.
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